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Flora und Fauna

Notfälle und Krankheit

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Politik

 

 

 

Autofahren
Geschwindigkeitsbegrenzungen in Italien: innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h, ausserhalb 90 km/h. Auf Autobahnen 110 oder 130 km/h (Hinweisschilder beachten).

Das Strassennetz auf Sardinien ist recht gut ausgebaut. Besonders schnell von Nord nach Süd kommt man über die gebührenfreie Schnellstrasse SS131.

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Autovermietung
Alle namhaften Autovermieter sind in Sardinien vertreten, mit Stationen meist an den Flughäfen oder in den grossen Städten. Für die Anmietung eines Autos muss man bei den meisten Vermietern mind. 21 Jahre alt sein und einen gültigen Führerschein (national oder international) vorweisen können. Für die Kaution ist eine Kreditkarte vorzulegen.

 

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Einreise
Für die Einreise benötigen Deutsche, Schweizer und Österreicher einen gültigen Reisepass, Personalausweis oder ID-Karte.


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Einwohner
Sardinien gehört zu den Gebieten Europas mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte. Insgesamt leben auf Sardinien ca. 1.7 Mio. Einwohner, von denen ein Drittel in den sieben grössten Städten lebt.


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Feiertage

Die gesetzlichen Feiertage sind:

01. Januar Neujahr

06. Januar Heilige 3 Könige

je nach Termin Ostern

25. April Tag der Befreiung

01. Mai Tag der Arbeit

15. August Ferragosta / Maria Himmelfahrt

01. November Allerheiligen

08. Dezember Maria Empfängnis

25. Dezember Weihnachten

26. Dezember Stephanstag


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Flora und Fauna
Sardinien ist nicht nur die Insel der traumhaften Küsten und Strände, sondern auch der duftenden Kräuter. Einst betrug die Waldfläche der Mittelmeerinsel mehrere hunderttausende Hektar. Heute bieten die Landschaften Sardiniens vor allem niedrigstehende Büsche und Pflanzen: die Macchia. Sie wächst auf den Hochebenen und an den Berghängen neben den Nutzbäumen.

Nur in den höheren Gebirgslagen gibt es Haine mit Eichen, Kastanien und Nussbäumen.

Charakteristisch für die niederen Gebirgslagen sind Feigenkakteen (Opuntien), Zwergpalmen und wilder Spargel. In Küstennähe gibt es zahlreiche wild wachsende Lilien und Orchideengewächse.

Die Insel ist eines der letzten Gebiete in Europa in dem noch Wildpferde leben. Im Landesinneren, auf einigen Hochplateaus, kann man sie mit viel Glück beobachten.

Durch die Schaffung von Naturschutzgebieten und Nationalparks und durch gross angelegte Schutzprogramme wurden viele andere Tierpopulationen gerettet.


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Flughäfen
Sardinien hat 3 internationale Flughäfen:
Olbia, Cagliari und Alghero.


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Fremdenverkehrsämter
Das staatliche italienische Fremdenverkehrsamt ENIT gibt Informationen zum Land, Auskunft über Öffnungszeiten, hat Informationsmaterial, Landkarten, Wanderkarten etc. In jeder Provinz erhält man in den EPT (Enti Provinciali per il Turismo) Infos auf Provinzebene. In den grösseren Städten geben die städtischen Fremdenverkehrsvereine AAST (Azienda Autonoma di Soggiorno e Turismo) Auskünfte und Tipps.

Das ENIT erreichen Sie wie folgt:

Deutschland:

Kaiserstr. 65
60329 Frankfurt/Main

Tel 0049/69/237434
Fax 0049/69/232894

Österreich:
Kärntnerring 4
1010 Wien

Tel 0043/1/505163012
Fax 0049/1/5050248

Schweiz:
Uraniastr. 22
8001 Zürich

Tel 0041/43/4664040
Fax 0041/43/4664041


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Geld
Auf Sardinien zahlt man mit Euro. Geschäfte, Restaurants und Hotels akzeptieren alle gängigen Kreditkarten. An den Geldautomaten kann mit der EC-Karte Geld behoben werden. Eine Bargeldreserve ist zu empfehlen, da es in manchen abgelegenen Orten keine Banken bzw. Bankautomaten gibt und Geschäfte keine Kreditkarten akzeptieren.


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Geografie
Sardinien ist die zweitgrösste Insel Italiens mit einer Fläche von 24.090 km². Die Nord-Süd Ausdehnung beträgt 270 km, die Ost-West-Ausdehnung 145 km.

Sardiniens Entfernung zum Festland beträgt 190 km zum italienischen Festland und 180 km nach Tunesien. In direkter Nachbarschaft, 12km entfernt (Strasse von Bonifacio), liegt Korsika.

Die höchsten Berge der Insel sind: Die Punta Lamarmora mit 1834 Metern, der Bruncu Spina mit 1829 Metern und die Punta Corrasi mit 1463 Metern.

Der längste Fluss ist der Tirso mit seinen 150 km; er mündet bei Oristano ins Meer. Auf stolze 120 km bringt es aber auch der bei Muravera mündende Fluss Flumendosa. Für Schiffe befahrbar ist einzig der Temo; er mündet bei Bosa.

Auf der Insel gibt es nur einen natürlichen Süsswassersee: den Lago Baratz bei Alghero. Alle anderen Seen sind Stauseen, wie etwa der Lago Omodeo, der Lago del Coghinas und der Lago Flumendosa. Zahlreiche Lagunenseen, an denen noch seltene Vogelarten leben, zieren die Feuchtgebiete vor den Küsten Sardiniens.

Die 1800 km lange Küste der Insel ist unglaublich abwechslungsreich – wechselt zwischen weiten Sandstränden, Dünen und bis zu fast 900 m hohen Steilklippen. Am bekanntesten ist die Costa Smeralda im Nordosten der Insel –auch Karibik Europas genannt. Im Süden Sardiniens herrschen lange Sandstrände vor – die schönsten findet man ohne Zweifel an der Costa Rei und bei Chia.

Im Landesinneren wechseln sich fruchtbare Ebenen mit bizarren Felsformationen ab, Höhlen, Grotten und tief eingeschnittene Flusstäler durchziehen die einsame Bergwelt.


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Klima
Mit über 130 Sonnentagen kann die Insel durchaus stolz auf ihre sonnige Bilanz sein. Dennoch ist die Hauptreisesaison relativ kurz: nur von Juni bis Oktober herrscht auf Sardinien heisses trockenes Sommerwetter. Im Juli und August steigen die Temperaturen über 30°C. Die schönste Reisezeit ist der Mai, hier ist die Insel mit ihrem gemässigten Klima auch für Temperaturfühlige geeignet.


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Konsulate
Deutsches Honorarkonsulat
Via Raffa Garzia 9 – Cagliari
Tel.: +39/070/307229

Deutsche Botschaft
Via Siacci 2c – Roma
Tel.: +39/06/884741

Österreichische Botschaft
Via Pergolesi 3 – Roma
Tel.: +39/06/8558241

Schweizer Konsulat
Via XX Settembre 16
09125 Cagliari
Tel.: +39/070/663661

Schweizer Botschaft
Via Barnaba Oriani 61 – Roma
Tel.: +39/06/809571


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Notfälle und Krankheit
Ärzte, Zahnärzte und Pflegepersonal sind in der Regel gut ausgebildet und sprechen meistens etwas Deutsch oder Englisch. In der Saison gibt es in den meisten Touristenzentren Erste-Hilfe-Stellen („Guardia Medica Turistica") für kleinere Notfälle. Bei schlimmeren Fällen sollte man direkt ins Krankenhaus fahren. Rezeptpflichtige Medikamente, die Sie regelmässig einnehmen, sollten Sie in ausreichender Menge mit sich führen.

Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung wird empfohlen.

Die folgenden Notrufnummern kann man kostenlos von jeder öffentlichen Telefonzelle aus anrufen:

113 Polizei
112 Carabinieri
118 Krankenwagen
115 Feuerwehr
1530 Küstenwache
116 Pannenhilfe des ACI (Automobilclub)


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Politik
Sardinien ist eine autonome Region innerhalb Italiens. Die Insel ist in vier Provinzen unterteilt: Cagliari, Oristano, Nuoro und Sassari.

Das Parlament (die Regierung) der autonomen Region Sardinien mit gesetzgebender Funktion ist der „Consiglio Regionale della Sardegna".


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Post und Telefon
Die Postämter in den grossen Städten sind meist von Montag bis Samstag von 08:30 – 18:00 Uhr geöffnet, in den kleineren Orten meist nur bis ca. 13:00 Uhr. Briefmarken erhält man auf den Ämtern oder in den Tabakläden. Urlaubspost immer „Prioritaria“ schicken.

In vielen Orten findet man mittlerweile auch Internetcafes. Fürs Telefonieren empfehlen wir öffentliche Telefonzellen (Kartentelefone, die Karten gibt es in den Tabakläden, bei der Post oder in Zeitungsläden). Über Handy oder Hoteltelefon fallen hohe Gebühren an.


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Sprache
Die sardische Sprache und ihre Dialekte existieren eigenständig seit dem 11. Jahrhundert und sind durch toskanische und auch katalanische Einflüsse geprägt.

Heute ist Sardinien zweisprachig – Italienisch als Amtssprache sowie im Umgang mit Fremden, Sardisch als Sprache, die man untereinander pflegt. Rund 80% der Bevölkerung sprechen heute noch Sardisch. In den Hotels und Restaurants in den Urlaubsorten kann man sich aber auch in Englisch, Deutsch und Französisch verständlich machen.


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Tankstellen
Das Tankstellennetz ist auf Sardinien recht gut ausgebaut. Die Tankstellen haben von Montag bis Freitag von 07:30 – 12:30 Uhr und 15:30 – 19:30 Uhr geöffnet. Samstag Nachmittag und Sonntags sind die meisten geschlossen. Viele Tankstellen sind mit Tankautomaten ausgestattet an denen ausserhalb der Öffnungszeiten getankt werden kann. Bleifreies Benzin heisst „benzina verde“ oder „senza piombo“, Diesel heisst „gasolino“ und normales (verbleites) Benzin bekommt man unter „benzina“.


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Wirtschaft
Sardiniens Aktivitäten konzentrieren und konzentrierten sich seit jeher vorwiegend auf die Viehzucht (Schafe, Ziegen, Schweine und Rinder) und den Ackerbau (Getreide, Wein, Oliven und Südfrüchte). Heute ist Sardinien zudem als Tourismusziel überdurchschnittlich attraktiv. Das zeigen die jährlichen Zunahmen der eingereisten Touristen und die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr.


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Zoll
Es gelten die EU-Bestimmungen. Für die Einreise aus EU-Ländern gibt es keine Zollkontrollen. Für die Einreise aus Nicht-EU-Ländern gilt: pro Person (ab 18 Jahre) darf Folgendes zollfrei eingeführt werden: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen und 2 l Wein. Die Ein- und Ausfuhr einheimischer Währung unterliegt keiner Begrenzung, doch ab 10.000 EUR besteht Deklarationspflicht.

Steine oder andere archäologische Funde dürfen nicht ausgeführt werden.


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